Monatsarchive: Oktober 2015
Beitrag von endcore
09.10.2015
„Wie der Mensch zum Künstler wurde“, dieser Frage geht der Autor nach: Was hat sich wie wann genetisch verändert, deshalb „Evolution“? Oder sind das schlicht kulturelle Aspekte, also nurture statt nature? Wohl letztlich beides, jedoch trifft der Autor (u.a. auf der U4) eine klare Aussage: „Lange haben Evolutionsbiologen die Grundlage der Kunst im Schönheitssinn des […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
„Grammatik – Interaktion – Kognition“: Der Untertitel macht gleich klar, dass „Sprache“ weit mehr ist als klassischer Sender-Empfänger-Austausch. Da steckt eine Menge mehr dahinter, auf den unterschiedlichen Ebenen der linguistischen Analyse, von der Phonetik (gesprochene Sprache) über deren lexikalischen, phonemisch-morphologischem Aufbau via Syntax (also Satzbau) hin zur semantischen pragmatischen Ebene: Was wird wie verstanden? Und […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
„Ein Essay“ definiert der Autor sein Büchlein – und tut damit kund, dass er sich des Umstrittenseins der Thematik gerade in Deutschland deutlich bewusst ist. Seinen Ansatz definiert er denn auch als „überzeugendes Bekenntnis zur Humanität und eine mutige Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir sterben wollen.“ (U4) Denn „Menschenwürde ist Sterbenswürde“, so sein „Motto“. […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
Der Evangelische Theologe und Theologische Vorstand des Diakonischen Werks der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg legt den ersten Band der neuen wissenschaftlichen Reihe zu Abhandlungen, Erörterungen, Darstellungen zu Themen der heutigen Diakonie vor. Die Aufsätze und Vorträge entstammen den letzten 20 Jahren der Berufsbiografie des Autors und sind komplett überarbeitet. Der Titel spannt einen weiten Bogen […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
Der niederländische Professor für Neuropsychologie an der Universität Groningen hat ein schmales Buch geschrieben, das in leicht lesbarer und sehr informativer Form über das älter werdende Gehirn spricht. Neben Forschungsergebnissen, Experimenten und kurzen Darstellungen einzelner – meist Mut machender – Schicksale erläutert André Aleman, was insbesondere nach dem 20. Lebensjahr (!) in von Alterserscheinungen betroffenen […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
Vielleicht entschließt sich der Leser dieses von Hinrich Schmidt-Henkel übersetzten und mit einem Nachwort bereicherten Romans dazu, während des Lesens, zu eben diesem Nachwort und den „fünf Unterhaltungen“ von Hans Magnus Enzensberger zu springen – auf der Suche nach Orientierung angesichts der Vielzahl an Personen (97, so „Der Andere“ in der ersten, sich der Topologie […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
Der Kulturjournalist und Essayist Arno Frank hat ein „Pamphlet“ geschrieben, eine kurze Schrift, die sich in einem Atemzug lesen lässt und dennoch ohne Hast und mit Gelassenheit – jedenfalls jene Leser, die a) sich Bereitschaft und Fähigkeit bewahrt haben, „Schwarm“, „Meute“, „Masse“, „Netzeuphoriker“ handlungs- und gesellschaftskritisch zu betrachten und b), eine pointierte Sprache mitsamt Kurzzitaten […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
Meine Empfehlung: Das übersichtliche und informative Inhaltsverzeichnis durchschauen; einen Artikel nach Interesse wählen und lesen – und sich dann durch die Verweise auf andere Artikel in dem Band hypertextartig oder enzyklopädisch weiterleiten lassen. Das ist einer der für den Leser hilfreichen Eigenheiten dieses Nachschlagewerks. Ein weiterer liegt – bei aller Unterschiedlichkeit von Ausführlichkeit, Tiefe, Spezialisierung […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
„Ethnografische Einblicke in die mobile Arbeits- und Lebenswelt von Artisten und Circusleuten“ verspricht das Bändchen – und so eine interessante Perspektive auch auf Mobilität als solche: Moderne Nomaden, so werden Pendler gelegentlich bezeichnet. Und die hier betrachtete Personengruppe ist zugleich „klassischer Nomade“ wie auch moderner. Klassisch, weil die Berufsgruppe schon immer unterwegs war. Modern, weil […]
Beitrag von endcore
09.10.2015
„Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi“, so der Name der beiden im Mittelpunkt des Geschehens stehenden Kommissare – und zwar einer der wirklich ganz besonders bösen Art: Es geht, das erschließt sich dem Leser rasch, um Kindes-Missbrauch, und zwar in großem Stil. Im Spiel sind auch ein früherer Rechtsanwalt, nach Verurteilung wegen Pädophilie abgestürzt, und eine ausgiebige Peripherie. Leser […]