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Wir, aber besser

Autor Gregor Schmalzried
Verlag Goldmann
ISBN 978-3-442-14324-5

„7 Ideen, wie Künstliche Intelligenz uns kreativer und menschlicher macht – Das erste Buch des Entwicklers und Hosts vom erfolgreichen KI-Podcast“ mit 250 informativen und anregenden Seiten.

Künstliche Intelligenz
… ist in aller Munde, wie es scheint – und mit vielerlei Risiken behaftet, so der herrschende Eindruck. Das sollte auch die Leserschaft dieses eher zum Anwenden von KI motivierenden Buches im Auge behalten – oder zumindest im Hinterkopf. Affirmiert wird hierin trefflich „Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser“ (von mir formuliert, kontrapunktisch zum Lenin-Zitat) nämlich dies: „Wie Künstliche Intelligenz uns kreativer, resilienter, menschlicher macht. Wir haben die KI gebaut. Als nächstes baut sie uns. Aber wie sorgen wir dafür, dass sie uns positiv formt und nicht negativ? Dafür dürfen wir uns der Künstlichen Intelligenz nicht passiv aussetzen. Wir müssen sie aktiv nutzen und gestalten. Sieben Wege, auf denen das gelingen kann, erläutert Gregor Schmalzried, Host des erfolgreichen KI-Podcasts der ARD. »Das Internet ist aufgewacht«: Hunderte Jahre menschlichen Wissens sind nicht mehr nur mit einem Klick erreichbar, sondern lassen sich vertiefen, abwandeln, miteinander verknüpfen. Die KI revolutioniert unsere Arbeit, macht uns schneller, effizienter, besser. Wir können mit ihrer Hilfe die verpassten Chancen der Digitalisierung nachholen. Und nicht zuletzt lässt sie uns erkennen, was unsere Menschlichkeit eigentlich bedeutet, was sie uns wert ist und wie wir sie in Zukunft leben wollen. Gregor Schmalzried liefert spannende Impulse für Techies und Neugierige. Er erzählt von historischen Momenten, in denen schon einmal Technologien das Leben einzelner Menschen und ganzer Gesellschaften auf den Kopf stellten. Und er zeigt auf, wie wir aus der Vergangenheit lernen können: Damit die Künstliche Intelligenz uns alle antreibt und stärkt, uns resilienter, kreativer und menschlicher macht.“ Was unsereins in der Weiterbildung Tätige gleich zweifach neugierig machen sollte: Fürs eigene Anwenden – und fürs treffliche Begleiten anderer Personen in derlei Prozessen!

Sieben Ideen
…in ebenso vielen Kapiteln also sind geboten: Intelligenz (Wahrscheinlichkeit, Halluzinationen… AI in the Loop usw.) * Produktivität (u.a. KI als Rohstoff) * Fantasie ( Schreibblockade ade, Captcha etc.) * Zugang (Sprechende Computer z.B.) * Wachstum (KI für…, Strom…) * Kontrolle (also doch  …) (Leben und Tod des Prompt-Ingenieurs, oha?!) * Menschlichkeit (Turing & Co.). Voila, vielerlei Einblicke also, für die individuelle Reflexion – Impulse fürs eigene Umsetzen! Bis hin zum künftigen Umgehen mit Prüfungen (S. 55, Lernprozesse nachzuweisen: Reproduktion – Transfer – Reflexion, zu ergänzen: erklären) und somit auf KI in der Praxis rekurrierend, nämlich (S. 86ff.) fürs Delegieren, Verbessern und Transformieren. Wie entwickelt sich ein „Zwiegespräch“ mit ChatGPT (S. 122ff.), Digitalisierung generell (u.a. S. 166). Immer mag das Kennedy-Zitat gelten: „… Nicht weil es leicht ist. Sondern weil es schwer ist“.(S. 201)… Natürliche Intelligenz vs. KI betrachten – auch eine relevante Perspektive (S. 224ff.). Abgerundet wird der nachdenklich machende und zugleich durchaus motivierende Inhalt übrigens sinnvoll mit einem Glossar (S. 234ff.). HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de

Hanspeter Reiter