Rostiges Grab
| Autor | Anders de la Motte |
| Verlag | Droemer |
| ISBN | 978-3-426-30957-5 |
„Ein ungelöster Cold Case, eine Moorleichen und der Mythos um einen düsteren, Tod bringenden Wald“ entwickelt sich über gut 500 spannende Seiten…
Prepper, UrbEx, Archäologie & Co.
…finden sich hier gelungen vereint mit vielerlei schwedischem Lokalkolorit inkl. Urban Exploration – und „… ist der dritte Band der düster-atmosphärischen Krimi-Reihe des schwedischen Nr.-1-Bestsellerautors Anders de la Motte um Ermittlerin Leo Asker und ihre »Abteilung für verlorene Seelen«. Leo Asker steht eine Beförderung in Aussicht, und damit die Hoffnung, die Abteilung für verlorene Seelen bald hinter sich zu lassen. Doch dann wird ihr ein Cold Case zugespielt, der ihr zum Verhängnis werden könnte. Zehn Jahre zuvor wurde eine Frau unter mysteriösen Umständen ermordet und in einer verlassenen Torffabrik abgelegt. Das Opfer weist verblüffende Ähnlichkeiten mit dem »Graumädchen« auf, einer zweitausend Jahre alten Moorleiche aus derselben Gegend. Als nun – ähnlich mysteriös und wie aus dem Nichts – der abgetrennte, nie gefundene Finger der ermordeten Frau auftaucht, gerät nicht nur der Fall wieder in den Fokus, sondern auch der Ort: der mythenumwobene und vor Schauergeschichten strotzende Wald „Rostskogen“, der seit jeher, so munkelt man, Tod und Unheil über die Menschen bringt. Erneut bittet Leo Asker den Lost-Place-Experten Martin Hill um Hilfe. Zusammen setzen sie alles daran, das Rätsel um die tote Frau zu lösen und die düsteren Geheimnisse des Waldes und der dort ansässigen Bewohner zu lüften …“ Dabei tanzt Leo immer wieder wie auf einem Seil, wenn es um Familiäres geht, hier wohl eng mit den Geschehnissen verflochten, gespannt zwischen ihrer Mutter und ihrem verschwundenen Prepper-Vater (S. 38ff. z.B. usw.): Herausforderungen der x-ten Art, die sie zu meistern hat… Mehrere Ebenen sind für die Leserschaft quasi gestapelt: Neben der Jetzt-Zeit in verschiedenen Perspektiven (Asker, Hellman S. 317ff….) zwölf Jahre früher (Leo, etwa S. 156ff.) – und die Perspektive „Graumädchen“, deren Identität sich erst zum Schluss herausstellt (S. 422ff.). Spannend-unterhaltsam und zugleich immer mal wieder Impulse zur Reflexion bietend, fein! HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
