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Perspektivenwechsel als Methode

Autor Klaus Vollmer
Verlag Beltz GmbH
Seiten 273
ISBN 3407366671
Preis 34,95 Euro

Perspektivenwechsel als Erfolgsmethode

 

Der Kollege, der nie etwas richtig macht, ein Projekt, das einfach nicht fertig

wird und die Unzufriedenheit mit dem aktuellen Job. Ein Perspektivenwechsel

kann hier helfen.

 

Gleiche Tatsachen – unterschiedliche Wahrnehmung

 

Was ein Perspektivenwechsel ausmacht, zeigt der Necker-Würfel. Sie kennen

das Phänomen der optischen Täuschung sicher: Je nachdem, welche

Perspektive wir einnehmen, schauen wir von links unten oder von oben rechts

auf den Gitterwürfel. Eine ähnliche philosophische Fragestellung ist, ob das

Glas Wasser halb voll oder halb leer ist.

Wie wir auf die Welt und uns selbst schauen, beeinflusst unsere Persönlichkeit

und unser Handeln – und damit auch unsere Chancen auf Erfolg im Job und

Privatleben. Der Wirtschaftspsychologe Klaus Vollmer finde die Idee des

Perspektivenwechsels so spannend, dass er sie als Berater in seinen

Coachings einsetzt. In seinem Ratgeber „Perspektivenwechsel als Methode“

zeigt er in einer unterhaltsamen erzählerischen Form, wie wichtig es für uns ist,

unser Leben und unsere Ziele hin und wieder aus einer anderen Perspektive

wahrzunehmen.

 

Setzen wir den Spot auf die wichtigsten Dinge in unserem Leben

 

Vollmer nutzt eine einprägsame Bildsprache, um die Kraft des

Perspektivenwechsels deutlich zu machen: Wir sind die Regisseure unseres

Lebens und wie in jedem Film gibt es einen Plot. „Sobald Sie wie ein

Kameramann die Situationen betrachten und sich überlegen, ob Sie ein

Panorama wählen, eine Totale oder eine Nahaufnahme, werden Sie feststellen,

dass Motive sich verändern, dass Wahrheitsräume sich öffnen oder schließen“,

so Vollmer. Vielleicht dachten Sie bisher, Sie hätten nicht das Zeug zur

Führungskraft, weil das Erfolgsgen scheinbar nicht in ihrer Familie liegt- was

Ihnen auch immer wieder klar gesagt wurde. Aus dieser Position und Erziehung

heraus nehmen Sie gar nicht wahr, dass Sie bereits einige Projekte zum Erfolg

geführt haben und die Teamleitung Sie bereits ermuntert hat, die nächste Stufe

der Karriereleiter zu erklimmen.

 

Der Perspektivenwechsel im Coaching

 

Vollmer legt in seinem Ratgeber ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten vor, in

denen ein Perspektivenwechsel für unsere Persönlichkeitsentwicklung wichtig

ist. Sei es, dass wir anerkennen, dass unsere Persönlichkeit niemals komplett

ist, sondern sich mit unserer Umgebung und neuronalen Prozessen ständig

wandelt. Oder dass wir erkennen, dass wir unser Leben jederzeit in eine andere

Richtung drehen können, weil wir die Regisseure unseres Lebens sind.

Die Methode des Perspektivenwechsels kann aber auch von Coaches und

Trainern angewendet werden. Wenn Veränderungsprozesse anstehen oder es

Konflikte im Team gibt, hilft es, einmal aus der eigenen Position herauszutreten

und zu überlegen, was ein Team erfolgreich macht.

„Es sind die unterschiedlichen Sichtweisen auf ein Problem, die

unterschiedlichen Rhythmen, mit denen die Teammitglieder ihre Aufgaben

erledigen", so Vollmer. Im Coaching können Mitarbeiter und Führungskräfte

gemeinsam daran arbeiten, die Perspektiven auf ein Projekt auszuloten und

herauszufinden, wer was gut kann. „Um diese Stärken und Schwächen zu

erkennen, sie besser bei sich und den anderen einzuschätzen und mit ihnen

optimal umzugehen, ist ein Perspektivenwechsel häufig genau das richtige

Mittel.“

 

Roter-Reiter-Fazit:

Klaus Vollmer bietet Trainern, Coaches und Beratern in seinem Ratgeber sehr

gut aufbereitete wissenschaftliche Fakten zur Persönlichkeitsentwicklung und

dessen psychologischen und neurologischen Grundlagen sowie konkrete

Handlungsanleitungen für den eigenen Perspektivenwechsel.

Christiane K