Mein Gehirn, das Denken und ich
| Autor | Jens Foell |
| Verlag | Droemer |
| ISBN | 978-3-426-56844-6 |
„Wie wir unser komplexestes Organ besser verstehen und benutzen | Neurowissenschaft, mentale Stärke, Konzentration & Gehirntraining“ ist hier für Laien bestens verständlich analysiert und präsentiert, mit weit über 200 Seiten.
Vieles Neuro
…und genau das ist hier versammelt, um dem Wirken unseres Gehirns näher zu kommen. Denn „man nutzt es jeden Tag, jede Sekunde, und doch wissen die wenigsten, wie das Gehirn wirklich funktioniert. Dr. Jens Foell, renommierter Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikator, entführt in die faszinierende Welt der Neuropsychologie und liefert praktische Ratschläge für den Alltag. Er erklärt, warum das Gehirn einen manchmal anlügt, beschreibt seine erstaunliche Plastizität (also die Fähigkeit, sich grundlegend zu verändern und zu heilen) und geht den Mechanismen nach, die Hoffnungslosigkeit auslösen. Sein Buch beleuchtet die spannendste Erkenntnisse der Hirnforschung und zeigt, wie wir unser Denkorgan ein kleines bisschen besser steuern und benutzen können. Dr. Jens Foell zeigt genauso unterhaltsam wie wissenschaftlich fundiert, dass das Gehirn weit mehr ist als ein Denkorgan. Es ist der Sitz des Ich, ein sich ständig umbauendes, hochgradig plastisches Netzwerk. Gern führt es uns mal in die Irre führt, aber in der Regel sorgt das Gehirn dafür, dass wir einigermaßen vernünftig mit der Welt in Verbindung bleiben.“ Inkl. HOPE (S. 204f.) als Antwort auf Hilflosigkeit im Gehirn (S. 200ff.). Bis dahin ist ein Stück Weges zu gehen, in drei Teilen plus Einführung: Der Webstuhl im Kopf – und Ihr Gehirn, Wartung und Pflege: 1 Mein Gehirn (Aufbau, Umbau, Ruhen…) 2 Das Denken (u.a. Doppelt missverstanden: Intelligenz, echt und künstlich). Wie man Lernen lernt.3 Ich (Wer steuert hier wen? Freier Wille…). Eingemerkt findet sich in meinem Ex. u.a. Lernen altersunabhängig (S. 56f.), rund ums Schlafen (S. 88ff.), KI/Therapie-Bot & Co. (S. 116f.), GPS und Orientierung (S. 136f.), Bereitschafts-Potenzial und freier Wille (SMA, S. 160ff.)… Mit Aufarbeiten diverser Studien aus Vergangenheit und Gegenwart, die früheren neu interpretierend und so bewertend: wertvoll & lesenswert.
Wissenschaft trifft Alltag
Schlaf als Reinigungsprogramm: Die nächtliche Ruhe ist nicht nur angenehm, sondern essenziell, um Abfallstoffe abzutransportieren und die wichtigsten Gehirnfunktionen lange zu erhalten.
Der Irrtum der Intelligenz: Warum das Konzept des IQ in der Forschung überschätzt wird und man sich Chatbots wie einen Papagei vorstellen sollte, der Wahrscheinlichkeitsrechnung beherrscht.
Richtig Denken lernen: Gezielte Strategien helfen gegen Denkfehler und Biases – ein Schälchen für die Autoschlüssel kann dabei mehr helfen als ein hoher IQ.
HOPE gegen die Verzweiflung: Wie wir wissenschaftlich fundiert gegen Hoffnungslosigkeit vorgehen und aktiv eine neue Perspektive zurückzugewinnen.
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