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Die Hand Gottes

AutorThore D. Hansen
Verlagsonstige
Seiten560 Seiten
ISBN978-3-942166-27-0
Preis22,95

Wow, ist das jetzt eine Docufiction – oder einfach ein Wissenschaftsthriller, gar „nur“ gut gemachte literarische action rund um katholische Kirche – und: die Kelten?! Jedenfalls hoch spannend geschrieben und offenbar auch sehr gut recherchiert, zudem glaubhaft beschrieben. Tenor „Kein Verbrechen lässt sich ewig verbergen, auch dann nicht, wenn die katholische Kirche es begangen hat.“ Während ich diese Rezension schreibe, kommt gerade „unser“ Papst Benedikt XVI. in seine deutsche Heimat, gibt es Stress rund um die geplante Rede vor dem Deutschen Bundestag, die er, so wird verlautbart, ja als Staatsoberhaupt des Vatikanstaats halten werde … Auch darum geht es, wieso dieser Mini-Staat so viele Vorrechte genieße, etwa bei den Vereinten Nationen. Kern der Geschichte ist, dass die Kirche zuzeiten Roms (im dritten Jahrhundert) nicht nur hunderte Wissensträger anderer Religionen – so der keltischen – umgebracht habe, sondern auch deren Überlieferungen vernichtet habe, resp. Schriften der Druiden in vatikanischen Geheimarchiven versteckt. Plötzlich tauchen jedoch eben solche wieder auf, nachdem sie zum Ende des Zweiten Weltkriegs schon mal entdeckt worden waren, von einem irischen Wissenschaftler, als Offizier in Österreich im Einsatz. Sein Sohn bleibt am Thema dran, dazu weitere keltische Nachfahren. Neben Österreich sind Irland und die USA Schauplatz, natürlich auch der Vatikan. Es geht um Intrigen und Seilschaften, Leidenschaften und Regelbruch – mit durchaus überraschendem Ende, ein wenig happy-ending auch beinhaltend …

Hanspeter Reiter