Der Kurator
| Autor | M. W. Craven |
| Verlag | Droemer |
| ISBN | 978-3-426-28457-5 |
„Band 3 der SPIEGEL-Bestsellerserie und englischen Krimi-Reihe mit Kult-Status: clevere Fälle, schwarzer Humor und Spannung, die dich die ganze Nacht an die Seiten fesselt“ und mit seinen ausgefallenen Charakteren punktet. Erneut eine starke Handlung, erzählt zum Mitfiebern auf 450 Seiten – und nun auch mit Farbschnitt.
Who hides…
…statt whodunit, das ist hier die Frage – wer steckt letztlich dahinter? Vielerlei Volten sind zu drehen, bis endlich klar wird, wer den Killer beauftragt hat… „Wer ist gefährlicher als ein Serienkiller? Überall in Cumbria hinterlässt ein Serienkiller »Weihnachtsgeschenke« für die Polizei: abgetrennte Finger und dazu die Nachricht »#BSC6«. DS Washington Poe und die Analystin Tilly Bradshaw stehen vor einem Fall, der einfach keinen Sinn ergibt. Ihr einziger Verdächtiger leugnet hartnäckig, was sie zweifelsfrei beweisen können – gibt dafür aber Dinge zu, von denen die Polizei noch gar nichts wusste. Und warum haben die Opfer, die scheinbar nicht das Geringste miteinander zu tun hatten, alle vor drei Jahren dieselben zwei Wochen Urlaub genommen? Als sich eine in Ungnade gefallene FBI-Agentin bei Washington Poe meldet, nimmt der Fall eine düstere Wendung. Denn sie ist überzeugt, dass der Täter keineswegs ein Serienkiller ist. Sondern jemand sehr viel Gefährlicheres …“ Schritt für Schritt nähert sich das Duo des Rätsels Lösung – und doch fehlt der letzte Tick. Doch was eh klar ist – Poe schafft das. Und sorgt selbst dafür, dass… Doch das möge die Leserschaft sich selbst erlesen!
Informativ und spannend1
Und zwar bitte von vorne bis hinten statt zu lugen: Denn dann wäre vielerlei Spannung schlicht hinfort!! Natürlich gibt´s wieder eine Menge zu erfahren, im quasi integrierten Info-Teil dieses Lokal-Thrillers: Bewertung von Informationen im 5x5x5 (S. 162f.), was ist Semiotik (sehr passend zum 10. Todestag des Semiotik-Genies Umberto Eco … S. 180), schwarzer Schwan & so (aaO), Gründe fürs frühe Auftauchen in der Wohnung von Verdächtigen (S. 195f.), „Fingerabdruck“ von Druckern (Yellow Dot Tracking – wat es allet jift!! S. 210f. usw.), Manipulieren vulnerabler Zielgruppen via Internet (a bissal Hirnforschung inkl., S. 222f. etc.), weißer Elefant (S. 254f.), Details zum britischen Zeugenschutz-Programm (S. 294f.), special coffee (Jamaica Blue Mountain, S. 341), Unterschied von Gegenstand und Waffe (S. 390f.), gute Geschichte als Narrativ, dem Menschen folgen (S. 433) – und dazu die Anmerkungen des Autors zu einigen der verarbeiteten Aspekte (S. 453ff.): Voila, dies als Beweis, welch interessante Details verarbeitet sind, in einer zudem stark entwickelten Story! Also statt gleich auf die Seiten zu schauen, einfach beim Lesen wahrnehmen und beeindruckt sein … Und schon geht´s weiter: Der nächste (Zwischen-)Halt auf der Poe-Bradshaw-Reise ist bereits erschienen – „Die Witwe“… HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
