Schattenmädchen
| Autor | Frida Skybäck |
| Verlag | dtv |
| ISBN | 978-3-423-26457-0 |
„Ein Fall für Fredrika Storm Band 3 – Scandi-Crime um einen Cold Case an der Universität Lund – basierend auf wahren Verbrechen“ als spannender Lokal-Thriller mit 450 Seiten.
Sexismus an Universitäten
…ist ja leider auch heutzutage und hierzulande durchaus … gängig. Der zeichnet sich schon früh ab, in dieser Krimi-Handlung: „Welches Geheimnis hüten die alten Mauern der Elite-Universität Lund? Eine verschwundene Studentin, ein Sommer voller Lügen. An einem drückend heißen Sommerabend verschwindet die Studentin Isabelle Karlsson von der Party eines erfolgreichen Technologieunternehmens, gegründet von zwei ehemaligen Studenten der Universität Lund. Der charismatische CEO Martin Zenberg beteuert, weder er noch sein Unternehmen hätten irgendeine Verbindung zu der jungen Frau – doch ist er wirklich glaubwürdig? Ein Fall, der nie wirklich abgeschlossen war: Fredrika Storm und Henry Calment entdecken Parallelen zum Mord an der Studentin Petra Olsen, die sieben Jahre zuvor getötet wurde. Zwar gibt es einen verurteilten Täter, doch die damaligen Ermittlungen zeigen eklatante Mängel. Was ist wirklich mit den beiden Frauen passiert? Und wer profitiert bis heute von der offiziellen Wahrheit?“ Denn ein Verkaufs-Deal mit einem chinesischen Unternehmen steht bevor …
Deal or no deal?
…und der wird von „der Politk“ weniger gern gesehen, siehe ähnliche Themen wiederkehrend hier bei uns oder in den USA. Wobei sich dafür noch ein anderer Weg auftuen wird… Wie auch immer, aktiv ist „ein Ermittlerduo gegen ein Netzwerk aus Macht und Schweigen. Zwischen Elite-Universität, Start-up-Glitzerwelt und einer Kultur des Wegschauens stoßen Fredrika und Henry auf widersprüchliche Aussagen, verschwiegene Beziehungen und Spuren, die nie hätten verschwinden dürfen. Je näher sie den Kreisen um Martin Zenberg kommen, desto gefährlicher wird die Suche nach Isabelle Karlsson – und nach Gerechtigkeit für Petra Olsen. Atmosphärisch, vielschichtig, klug – mit einem unvorhersehbaren Ende: ›Schattenmädchen‹ beruht auf wahren Verbrechen an der Elite-Universität Lund.“ (Siehe dazu die Nachbemerkung S. 450.) Auf dem Weg dahin geht´s um eine Art Gegenteil des Tech-Unternehmens, eine Selbstversorger-Kommune (S. 62 und drumherum etc.), die Einkaufs-App konkret (interessant-realistisch, S. 86ff. usw.), Familie (u.a. S. 139ff.), alltäglichen Sexismus (S. 224f. z.B.), Beziehungs-Wünsche und –Stress (S. 267ff., S. 341ff. etc. pp.), Studenten-Verbindungen (wiederkehrend, schließlich S. 327ff.) – und einen wirklich überraschenden Twist am Schluss, wow! Sehr zu empfehlen, wegen der Story wie der Schreibe. HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
