Eva Rossmann
folio · ISBN 978-3-85256-938-9
Kategorie: Unterhaltung
„Ein Mira-Valensky-Krimi“ mit viel Lokalkolorit – und zugleich eine Art Branchen-Panorama rund um Buch-Verlage, auf unterhaltsam-spannenden wie auch sehr informativen annähernd 300 Seiten.
Verlage tun sich schwer
...in Österreich genauso wie in Deutschland – oder erst recht, wegen der deutlich schmaleren „Heimat-Zielgruppe“ = Einwohnerzahl. Und dann auch noch dies?! Nun, darum geht´s, kurz: „Eine TV-Ikone mit dubiosem Lebenslauf und ein Kultverlag vor dem Aus. Analog und in Ruhe will die ehemalige US-Moderatorin Gina Merano am Wörthersee leben. Ihre Biografie wäre für Gunter Fried eine Chance, seinen Traditionsverlag zu retten. Als Zeichen der Aufklärung brennt dort im Bibliothekssalon seit beinahe hundert Jahren Licht. Doch bei einem Bootsunfall kommt Merano beinahe ums Leben – Selbstmordversuch oder Anschlag? Ein Dossier weckt Zweifel an ihrem Lebenslauf. Hat sie tatsächlich bei Umberto Eco studiert? Was geschah 1980 in Bologna? Der umtriebige Neffe des Verlegers setzt auf KI und New Adult und landet in seiner eigenen Edition einen Bestseller. Doch wer hat ihn wirklich geschrieben? Als ihn Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krajner erschlagen unter einem Bücherregal finden, scheint nur klar: Die Verlagskatze ist es nicht gewesen. Umberto Eco und KI: Was gilt die Wahrheit?“ Oder Lügen, siehe ein Dossier, das (typisch!) Trump in Auftrag gegeben haben soll (S. 70f.), das immer wieder aufpoppt, doch letztlich verborgen bleibt. Gar Schreibmaschinen-Skripte kommen ins Spiel, die dann tatsächlich in anderer Typographie, feine Idee (S. 272f. und drumherum)!
Die Autorin schafft es brillant
...den Spannungsbogen zum Mord am Jungspund mit einer tiefen Branchen-Analyse zu verbinden: Vieles zum Trend Romantasy (& Co., etwa S. 38f.), über Urgesteine der Branche (à la graue Eminenzen, S. 114f. usw.), das Umgehen mit Manuskripten (bis hin zum fertigen Buch, S. 148f. etc.), die Frankfurter Buchmesse mit Verlagen und Autoren (S. 172ff.), das Generieren von „Bestsellern“ (in A und D, ‚S. 240f.), natürlich das Für und Wider von KI (S. 190f. z.B.) usw. usf. So gesehen, sollte das Pflicht-Lektüre sein – für alle, die frisch ins Verlagswesen einsteigen wollen. Oder gar für den Campus in Frankfurt - weil Weiterbildung im Belletristik-Gewand...Und was hat bitteschön Umberto Eco damit zu tun? Nun, da gibt es einige Zitate und vielerlei Bezüge, etwa S. 221f. Und dann lässt die Autorin immer mehr das Wasser im Mund ihrer Leserschaft zusammen laufen, wenn Mira nebenbei die Rezepte für ihre Kochkünste verrät (und die von Fried, S. 128f. usw.). Sehr lesenswert außerdem der Anhang (u.a. mit Eco & Co., S. 291ff.). Voila, lesen & genießen! HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
Augurzky et al
medhochzwei · ISBN 978-3-98800-213-6
Kategorie: Sachbuch
„Flucht nach vorne“ zeigt als Untertitel die Tendenz dieses Reports mit weit mehr als 200 Seiten- plus eBook, zum Studien-Preis für Fachleute...Interessant und relevant für alle Führungskräfte im Gesundheitswesen – und damit auch für jene, die dort in der Weiterbildung tätig sind und jene unterstützen und begleiten!
Prekäre Lage vieler Krankenhäuser
...vor allem öffentlicher Hand: „Die Lage der Krankenhäuser, der Krankenkassen sowie der gesamten Volkswirtschaft ist nach wie vor prekär. Der Herbst der Reformen ist ausgefallen, und es ist nicht in Sicht, wann jemals damit zu rechnen ist. Im Gesundheitswesen ist immerhin die Reform der Reform inzwischen in trockenen Tüchern. Egal, wie man zu den Anpassungen steht: Von nun an herrscht Klarheit, und Planbarkeit kehrt wieder ein Stück weit zurück. Das ist gut so. Denn in den nächsten Jahren steht viel an. Angebotsstrukturen müssen zukunftsfest gemacht werden. So bleibt nur eins: die Flucht aus der für viele Krankenhäuser wirtschaftlich prekären Lage nach vorn. Der Krankenhaus Rating Report 2026 schafft die dazu nötige Transparenz im Krankenhausbereich. Er befasst sich mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser und gibt einen Ausblick auf die kommenden Jahre.“ Und die ist und entwickelt sich durchaus unterschiedlich je nach Bundesland – Bayern und BaWü arg am Schluss der Tabellen... Wesentliche Ergebnisse im Überblick gibt es am Ende des ersten Teils S. 98ff. bzw. beim Rating S. 154ff.
Wie greift die Reform?
...bei der es ja vor allem um eines geht: Entlastung der Versicherten, was u.a. zu Lasten der Krankenhäuser gehen wird... „Das Krankenhausreformanpassungsgesetz ist nach langem Ringen seit Ende März 2026 in Kraft. Es passt die mit dem KHVVG initiierte große Krankenhausreform an, indem es Fristen verschiebt, Anforderungen an die Leistungsgruppen abschwächt und den Transformationsfonds auch für Maßnahmen öffnet, die nicht der Schwerpunktbildung dienen und daher eigentlich von den Ländern finanziert werden müssten. Die Vorteile der Schwerpunktbildung dürften daher erst später als geplant realisiert werden können. So bleibt es spannend, ob und wann die Krankenhäuser ihre derzeitige wirtschaftliche Schwäche überwinden können – insbesondere, wenn der befristete 3,25%-Zuschlag auf die Basisfallwerte wieder entfällt, die Finanzierungslöcher der Krankenkassen bestehen bleiben sollten und – bei kommunalen Krankenhäusern – die Defizite der Landkreise und Städte weitere Rekordwerte erklimmen.“ Wirtschaftliche Kennzahlen dienen dem Ranking, immer grafisch nachvollziehbar dargestellt und auch für (BWL)Laien gut verständlich – auch mithilfe des Glossars S. 219ff. Interessant dabei auch und gerade die Sonder-Analysen (S. 169ff., u.a. Stresstext, Schlussfolgerungen S. 196) – und die Benchmarks S. 207ff.
Wie soll es weiter gehen?
Der Status Quo wird fortgeschrieben, anhand bisheriger Entwicklungen und zu erwartender aufgrund der Gesetze: „Der Krankenhaus Rating Report 2026 stellt die aktuelle wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser dar und schreibt diese bis 2035 fort. Er berücksichtigt dabei kurzfristig wirkende Maßnahmen sowie mittel- und langfristige Effekte und Trends. Zudem untersucht er in Sonderanalysen die oftmals kritische Situation der kommunalen Finanzen. Denn Kommunen in finanzieller Schieflage haben künftig weniger Spielraum, um ihre Kliniken in wirtschaftlich schwieriger Lage zu stützen. Der Report identifiziert finanziell bedrohte Kommunen. Zudem geht der Report auf mögliche Folgen einer insolvenzbasierten Marktbereinigung auf die Versorgungslandschaft sowie die möglichen Folgen der GOÄ-Reform für die Krankenhäuser ein.“ Ein trüber Ausblick für seine steigende Zahl betroffener Krankenhäuser...
Woher stammen die Daten?
Auch das wird (natürlich) klar dargestellt: „Als Grundlage für den 22. Krankenhaus Rating Report dienen rund 500 Jahresabschlüsse von etwa 900 Krankenhäusern. Diese werden von den Studienautoren des RWI und der hcb GmbH mit freundlicher Unterstützung der Bank im Bistum Essen und der Ecclesia Gruppe analysiert und ihre Beiträge anhand zahlreicher farbiger Schaubilder, Karten und Tabellen veranschaulicht, darunter umfangreiche Benchmarks. Für Krankenhäuser und deren Geschäftspartner sowie für Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft bietet der Report wertvolle, empirisch abgesicherte Erkenntnisse über die Entwicklung des Krankenhausmarkts.“ Fazit: Wer´s braucht, sollte sich´s sichern! HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
Carolin Frey
Rowohlt Polaris · ISBN 978-3-491-100717-9
Kategorie: Unterhaltung
„Du weißt, wo der Schlüssel liegt. Doch dich erwartet das Böse...“ bietet einen starken Thriller mit Extra-Horror-Andeutung und zudem vielerlei Lokalkolorit auf deutlich über 400 Seiten – mit Farbschnitt in limitierter Auflage.
...und die Ostsee ist so nah...
Weg von Berlin, den Einfluss von (Alleinerzieher-)Vater und (übergriffigem) Ex hinter sich lassend: „Es sollte der sicherste Ort der Welt sein. Das gemütliche Reetdachhaus hinter den Dünen, wo Lotta die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbrachte. Sie weiß genau, wo der Schlüssel liegt, wie die Krähen im Garten klingen [S. 66ff. usw.]. Hier will sie sich verstecken, hier wird sie niemand finden. Doch anders als früher, als der Strand voller Touristen und alles bunt und lebendig war, scheint das Örtchen am Meer jetzt verwaist. Und auch im Haus ist etwas anders als früher. Lotta hat immer öfter das Gefühl, nicht allein zu sein. Jemand beobachtet sie. Jemand folgt ihr, wenn sie draußen ist. Jemand ist bei ihr, wenn sie schläft. Lotta beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln. Was ist mit diesem Haus, das sie so gut kannte? Warum sind die Menschen so abweisend? Als sie anfängt, Fragen zu stellen, setzt sich ein düsteres Bild zusammen. Das Haus in den Dünen scheint eine Geschichte zu haben, die es tief in sich bewahrt. Eine Wahrheit, verborgen in einem Tagebuch. Dann erfährt Lotta von der jungen Frau, die vor ihr hier war. Die auch in diesem Haus wohnte. Die vor ihr hier gestorben ist …“ Und all das in kleinen Häppchen, teils mit eigenen Erinnerungen gespickt – und auch von ihrem neuen, wachsenden Freundeskreis geprägt: Wem kann sie denn wirklich trauen?“ Schwierige Situation, noch dazu, weil sie quasi auf der Flucht ist, vor ihrer Vergangenheit: Einem übergriffigen Ex-Freund, der dann auch tatsächlich plötzlich bei ihr auftaucht – und einem sich ähnlich verhaltenden Vater: Weg von Berlin, ab in die Provinz. Und eben doch wieder zurück in die Vergangenheit, wobei das Erinnern glücklicher Kindheit nur bedingt gelingen mag – hat sich doch vieles verändert, eben auch die Villa der Familie ihrer Mutter – dazu kommen wiederkehrende Albträume (S. 258ff. usw.)...
Freunde kann man sich aussuchen
...anders als die Verwandtschaft? Ja, prinzipiell schon – doch diese neuen Freunde wachsen ihr nach und nach zu, inkl. dem Kollegen der Immobilien-Firma, dessen Familie nun drei Viertel der Villa gehören, in der sie wohnt: Wie hängen die Personen zusammen, welche Beziehungen gibt es? Nach und nach treten Verhaltensweisen des einen oder der anderen aus diesem Kreis zutage, die sie mehr und mehr zweifeln lassen, gar verdächtig erscheinen, etwa als Lottas neu erstellte Zeichnungen eines eher düsteren Genres (S. 114ff. etc.) ausgestellt werden sollen, in mehrjähriger Tradition. Die laufende Erzählung strebt erkennbar dem Plot zu, gegen Ende mit zunehmendem Speed – und Schritt für Schritt für die Leserschaft begleitet mit zwei weiteren Text-Sorten (z.B. S. 32ff.): Zum Einen das Regelwerk des Täters, der sich selbst damit zu disziplinieren versucht. Und dazu Auszüge aus dem besagten Tagebuch, dessen Autorschaft auch erst zum Schluss aufgedeckt wird: Eine interessante Variante, verschiedene Perspektiven zu verbinden... Dazu sind Bezüge zu klassischer Literatur eingewoben, siehe: Werther-Effekt (S. 324). Alles in allem eine unterhaltsame Thriller-Variante, lesen! HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
Britta Mattern/Holger Preibisch
FAZ Buch · ISBN 978-3-96251-244-6
Kategorie: Sachbuch
„Kaffee – weit mehr als ein Getränk“ bietet ein Füllhorn an Wissenswertem rund um der Deutschen liebsten Getränks (außer Wasser), entwickelt zusammen mit dem Deutsches Kaffeeverband, auf deutlich mehr als 300 Seiten.
Tiefschwarz bis bellbraun
...kommt der Kaffee daher, je nach Röstgrad und Zubereitung plus Zugaben: Nur einer von mehreren Aspekten, Qualität dieses Getränks zu beurteilen. Alles rund um Kaffee „...zeichnet das Buch die Reise des Kaffees nach: von seinen Ursprüngen und dem traditionellen Handwerk in Äthiopien bis hin zu seinem heutigen Status als alltäglicher Begleiter auf der ganzen Welt.“ Dabei stellt sich der eine oder die andere Fragen wie: Wie entsteht Qualität? Welche Prozesse durchläuft die Bohne? Was bedeutet Verantwortung in der Welt des Kaffees? Die Antworten darauf findet die geneigte Leserschaft in diesem Standard-Werk mit vielerlei Details, quasi als Nerd-Wissen in den fein strukturierten Text integriert... Ja, „Kaffee ist weit mehr als ein Getränk. Für viele Menschen gilt er als tägliches Lebenselixier: Rund 93 Prozent der Deutschen greifen regelmäßig zur Tasse. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kaffee aus der eigenen Maschine zu Hause kommt oder aus dem Automaten am Arbeitsplatz. Dieses Buch nimmt die Welt des Kaffees in den Blick – mit besonderem Fokus auf Deutschland. Es liefert fundierte Fakten, erklärt Hintergründe und zeigt, wie sich Tradition und Technologie verbinden: Handwerk trifft Hightech, Genuss trifft Verantwortung, Transparenz trifft Tiefe. Für alle, die verstehen wollen, was die Kaffeebranche heute prägt – und welche Entwicklungen sie morgen bestimmen werden.“ Ob klassisch Filterkaffee oder zeitgemäß Voll-Automat oder Pads unterschiedlicher Art – ob koffeinreich oder entkoffeiniert – als Bohne, gemahlen oder Instant: variantenreich kommt er daher und wird er genossen...
Das alles ist drin
...und kann auch gezielt „aufgerufen“ werden, aufgrund des Inhalts-Verzeichnisses: Kaffeenation D Kaffee – eine (Erfolgs-)Geschichte botanisch erklärt – von der Pflanze zur Bohne im Wandel – gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft Harvest to Hull: Prozesskette im Ursprungsland... Logistik mit Fingerspitzengefühl ... kennt keine Grenzen – Handel mit Haltung Wenn die bohne Charakter bekommt – Rösten, Mahlen, Verpacken Die Kunst der Kaffeeveredelung.... Löslicher Kaffee ... Die Kunst der...Zubereitung Von Fika bis Flat White... Qualitätssicherung... ... Gesundheit – Genuss mit Wirkung Die Kaffeeregeln... *im Wandel... Und dazu ein ausführliches Glossar S. 298ff. Fazit: Wem da noch eine Info fehlt – kaum zu glauben! Siehe etwa (sorry...) meine Eselsohren: Von grob bis fein – die Wahl des Mahlwerks S. 175 – Zwei Wege der Extraktion S. 218 - Klassische Kaffeegetränke: Eine Übersicht – „Die Finnen trinken weltweit am meisten Kaffee“ S. 256 – Inhaltsstoffe Filterkaffee, voila! Und das Ganze eben in feinen Häppchen, garniert mit einer Vielfalt an Abbildungen, Grafiken, Tabellen und Info-Kästen! HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
HansJörg Schumacher
SoulGrove Publishing · ISBN 978-3-694-55000-3
Kategorie: Zukunftsfähigkeit sichern
„Zwischen Kontrolle und Wahrheit liegt der Moment, in dem Henriette aufhört zu funktionieren...“ kommt als Coaching-Roman daher, mit deutlich mehr als 500 Seiten.
Real-Roman lässt tief blicken
...in einen Coaching-Prozess einer weiblichen Führungskraft bei einem mittelständischen Unternehmen, der durchaus realistisch erscheint. Nun also das Geschehen kurz gefasst: „Henriette Berger hat alles erreicht, was Führung verspricht: Klarheit, Kontrolle, Erfolg. Als sie die Leitung eines Traditionsunternehmens auf der Ostalb übernimmt, trifft sie auf ein System, das sich nicht verändern will – und auf Widerstand, der sich nie zeigt. Er ist nicht laut. Nicht offen. Sondern leise, höflich, strukturell. Während sie versucht, das Unternehmen zu transformieren, beginnt sich etwas in ihr selbst zu verschieben. Nachts erscheinen ihr Figuren, die es eigentlich nicht geben kann: ein Mädchen auf der Fensterbank. Ein Hutmacher, der nichts erklärt. Ein Märzhase, der zu viel sagt. Und eine Stimme, die sie besser kennt, als sie sich selbst. „Henriette – Hinter den Spiegeln der Macht." ist ein Roman über Führung, Kontrolle und die Frage, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn Funktionieren keine Antwort mehr ist.“ ...sondern – nun, was? Das entwickelt sich über viele einzelne Schritte und Erkenntnisse der Coachee, mit einem Füllhorn anregender Impulse für jene, die sich diese „Reality-Story“ gönnen! Nun, das Ende mag überraschend kommen, doch ist´s konsequent und für Henriette ein Neu-Anfang, der für sie persönlich jedenfalls der richtige sein wird. Ob fürs Unternehmen – tja, Transformation muss (von allen, jedenfalls allen „Relevanten“) gewollt sein – und ausgehalten werden können... Klingt verwirrend? Gut so ! HansJörg hat in seiner Widmung für mich affirmiert: „...gespannt, was alles du heraus liest“ – dazu siehe unten! Und in seiner Begleit-Karte gefragt: „Wie glaubwürdig ist Henriette für dich?“ – nun, sehr! Doch das möge die Leserschaft je individuell beantworten ...
Für wen dieses Buch geschrieben ist:
Für Frauen in Führung, die spüren, dass Erfolg allein nicht genug ist
Für alle, die Systeme von innen kennen – Organisationen, in denen sich Macht leise verschiebt, lange bevor es sichtbar wird
Für Leserinnen und Leser, die absurde Bilder wie aus Alice im Wunderland als Werkzeug zur Erkenntnis schätzen
Für alle, die eine Geschichte suchen, die nicht erklärt, sondern zeigt
Manche Führungsfragen lassen sich nicht in einem Meeting klären. Und auch Henriette findet ihre Antwort nicht im nächsten Report sondern hinter dem Spiegel...“ xxx
Wie das Buch daher kommt
...und was die Leserschaft daraus entnehmen kann – „lernen“also: Eine Beobachter-Rolle besonderer Art ermöglicht vielerlei Einblicke, beginnend mit dem Begleiten des Cocaching-Prozesses, weitere Maßnahmen inkl. = eine Art Blaupause für in der Weiterbildung Tätige aller Couleur! Ergänzt um die Perspektive „hidden agenda“, die naturgemäß den anderen handelnden Personen fremd bleiben muss, bis zum Aufdecken jedenfalls. Außerdem erneut mit „Alice im Wunderland“ als begleitender Story in der Story, wie schon bei „Down the Rabbit Hole – Wo Führung aufhört und Größeres beginnt“ (von mir hier auch besprochen), in diesem Buch als Glitch 1ff. Darin eben relevante Erkenntnisse, weil Henriettes Gehirn in dieser Fantasy-Welt das am Tag Erlebte Revue passieren lässt: Eine Art innere Reflexion entsteht. Das Ganze in einem luftigen Layout – so wirkt jeder Satz, weil ihm jeweils die komplette Zeile vergönnt ist – resp. ein kurzer Absatz. Für manche, die sich hinein vertiefen, vielleicht ab bissal à la Telegramm-Stil, doch gerade das macht´s möglich, achtsam die Geschehnisse zu verfolgen, mit je unterschiedlichen Perspektiven der handelnden und beobachteten Personen, der Autor übrigens inbegriffen, als Coach. So greife nun zu, als Coach / Trainer / Berater (m/w/d)! HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
Isabel Garcia
V&R · ISBN 978-3-5525-40922-0
Kategorie: Persönliches Wachstum
„101 Fragen und Antworten zu Kommunikation“ finden sich jeweils als Einseiter kompakt – und damit auf mehr als 100 Seiten.
Verbal wie nonverbal
...kommunizieren Menschen mit anderen – und vor allem für Körpersprache gilt der Klassiker: Wir können nicht nicht kommunizieren (Watzlawick). Ja, „Kommunikation prägt unser Leben [oder besser, da aktivierende; Mit Kommunikation prägen wir unser Leben!!] - im Beruf, in Beziehungen und im Alltag. Doch warum entstehen so oft Missverständnisse, obwohl wir miteinander sprechen? Und wie gelingt es, Gedanken klar auszudrücken und andere wirklich zu verstehen? Dieses Buch versammelt 101 Fragen und Antworten rund um Kommunikation - verständlich, praxisnah und manchmal überraschend. Es geht um Zuhören und Überzeugen, um Präsentationen und Gesprächsstrategien, um Körpersprache, Konflikte, digitale Kommunikation und die kleinen Signale zwischen den Zeilen. Wie wirke ich beim Sprechen glaubwürdig? Warum wirkt ein Lob oft schal? Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Muss ich unbedingt Smalltalk machen? Wie fessle ich meine Zuhörenden? Und was hilft, wenn Worte plötzlich fehlen? Kurz, prägnant und fundiert beantwortet die Kommunikationsexpertin Isabel García Fragen, die uns im Alltag immer wieder begegnen. Buch und Audioinhalte laden dazu ein, die eigene Art zu kommunizieren zu reflektieren und neue Perspektiven zu entdecken. Ein inspirierender Begleiter für alle, die Gespräche bewusster führen und andere besser verstehen möchten.“ Mit vielerlei praktischen Beispielen, die das Präsentierte nachvollziehbar machen – für die je eigene Praxis...
Wählen Sie...
... und wähle du, was demnächst kommen mag, sich mithilfe eines gebotenen Impulses zu präparieren – oder was gerade passiert ist, um zu reflektieren und damit für Künftiges besser gewappnet zu sein. So gesehen, ist das Büchlein ein Workbook, ein Ratgeber, ein Nachschlagewerk – auch für unterwegs, weil leicht unterzubringen! Apropos, meine Eselsohren zum leichteren Wiederfinden: 17 (Buchtitel) – 28 Dialekt unprofessionell? – 53 Small talk (vor Meetings)? – 63 Wie unterbreche ich eine Quasselstrippe? (Da fehlte mir der Tipp, einfach den Namen des „Dialog“-Partners zu nennen ...) – 74 wertschätzendes Feedback – 94 Wie kann ich mit jemandem sprechen, der komplett anderer Meinung ist als ich? (Fein, siehe aktuelle politische Themen...). Und wer lieber hören will statt lesen, tue dies mithilfe des jeweiligen QR-Codes auf den Seiten – gute Idee... Voila, was hindert dich, sofort zu bestellen ?! HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
Ilona Bannister
Droemer · ISBN 978-3-426-56680-0
Kategorie: Unterhaltung
„Ein Bahnsteig. Fünf Fremde. Fünf Minuten, bis ein Leben endet …‘“ mit einem interessanten, etwas anderen Thriller-Format mit mehr als 300 Seiten.
Worauf läuft´s raus?
Das ist eine berechtigte Frage, die sich die Leserschaft praktisch stellen MUSS: Den wechselweise beleuchtet diese kompakte, komprimierte Handlung parallel das auf fünf Minuten konzentrierte Geschehen wie die Kurz-Biographie eben der fünf betroffenen Menschen (etwa Mrs. Worth resp. Gerald S. 92 und drumherum – oder Sonny S. 152 plus, mit vielerlei familiären resp. biografischen Hintergründen)... „Fünf zu Herzen gehende Schicksale. Die Uhr tickt. Noch fünf Minuten, bis jemand stirbt: Ist es Emma, die unter der Last des Mutterseins fast zerbricht? Ihr Sohn Gideon, dessen kindliche Unbezähmbarkeit zur gefährlichen Falle wird? Der Geschäftsmann Liam, der in einen Streit mit Emma gerät? Die störrische Wissenschaftlerin Mrs Worth, die endlich ihre Enkel wiedersehen will? Oder der hilfsbereite junge Sonny, der kurz davor ist, sein Leben zu verspielen? Sie alle warten an einem Londoner Bahnsteig auf den Zug. Einer von ihnen wird dessen Ankunft nicht überleben. Sie alle haben Schicksale. Manche von ihnen haben Geheimnisse. Wir werden alles über sie erfahren, während wir mit ihnen auf den Zug warten. Während der Streit eskaliert. Während Panik ausbricht. Während die Uhr gnadenlos heruntertickt …“ Und wer dies liest, inzwischen zu wissen meint, welche dieser fünf Personen das Opfer ist: Die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer liegt bei 20 % ...
Fünf Personen und noch mehr!
Im Zentrum steht das Verhalten von Emmas Sohn Gideon, hochbegabt und zugleich minderbemittelt, was Emotionen angeht. Mit vielerlei Folgen für Privat- und Berufsleben seiner Mutter (S. 48ff. z.B.), was sich durchs Geschehen zieht. Nebenbei erhält die Leserschaft immer mal einen Einblick in den Zug, der eine Person im Folge-Bahnhof tödlich verletzen wird – vorm Start und unterwegs zum Unglücksort (S. 72f. usw.). Die vielfältige Rolle von Liam breitet sich parallel im ihm eigenen Bio-Kapitel (S. 222 plus...) und bei Emma sowie im 5-Minuten-Geschehen aus, siehe seine spezielle Rolle... Und dann gibt´s da noch als besonderes Text-Format wiederkehrend Social-media-Posts (u.a. S. 280f.). Wie realistisch das alles sein mag, dazu abschließend die Danksagung der Autorin (S. 315ff.): feinsinnig, höchst spannend das Ganze! HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
Vera Wagenvoort
Selbstverlag · ISBN 978-3-982-70895-9
Kategorie: Sachbuch
„Wie viel Freiheit verträgt die Liebe zu den eigenen Eltern? Ein bewegender Coaching-Roman über Familie“ trägt autobiografische Züge – und zeigt, wie sehr Belletristik zu helfen vermag, die eigene Situation zu reflektieren und zu prüfen, wie welche Wege neu zu gehen sein können, auf mehr als 350 auch unterhaltsamen Seiten.
Glaubenssätze ablegen
...weil sie das Gegenteil von „guten Vorsätzen“ darstellen – das ist eigentlich ein alter Hut in Weiterbildungs-Kreisen, siehe NLP (Neurolinguistisches Programmieren) & Co.: Sich bewusst machen, welche alten Programme aus der (meist frühen) Kindheit und evt. Jugend nach wie vor „automatisch“ ablaufen, ähnlich dem Copilot von Kahnemann, spontane Reaktionen hervor rufend, dem Limbischen System unseres Gehirns angeglichen: Tun vorm Denken also, häufig bremsend und stark bahnend... Hier nacherzählt in der literarischen Variante eines Romans, doch einem Sachbuch nahe kommend: „Kann man seine Eltern von Herzen lieben und sich trotzdem von ihren Erwartungen lösen? Diese Frage begleitet Lydia schon ihr ganzes Leben.“ Sei es im Verhältnis zur Mutter, die sie offenbar stark einschränkend erlebt (hat) – oder zum Vater, arg zurück haltend statt sie stützend. Nun also: „Sie ist zuverlässig, hilfsbereit und immer für andere da. Sie übernimmt Verantwortung, stellt ihre eigenen Wünsche zurück und versucht, niemanden zu enttäuschen.“ Helfer-Syndrom mag das gelegentlich genannt werden...
Hilfe geben statt selbst mal suchen?
Denn schwer fällt es, mal die Meta-Position einzunehmen und das eigene Tun mit Abstand zu betrachten und zu reflektieren... Tja – „nach außen wirkt ihr Leben geordnet. Doch tief in ihrem Inneren spürt sie, dass sie sich selbst verloren hat. Wer bin ich, wenn ich nicht länger nur die Erwartungen anderer erfülle? Als Lydia für mehrere Monate als Gästebetreuerin auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitet, beginnt eine Reise, die ihr Leben verändert. Zwischen den Kanaren, Madeira, Portugal, Spanien und England begegnet sie Menschen, die ihr neue Perspektiven schenken. Freundschaften entstehen, Gespräche öffnen ihr Herz und stille Stunden auf dem Meer lassen sie erkennen, wie sehr ihre Kindheit ihr Leben bis heute prägt. Bei kreativen Malkursen und auf dem Jakobsweg hinterfragt Lydia alte Glaubenssätze, familiäre Prägungen und den Wunsch nach Anerkennung. Schritt für Schritt lernt sie, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu hören, Grenzen zu setzen und ihren eigenen Weg zu gehen – ohne die Liebe zu ihrer Familie aufgeben zu müssen. Denn wahre Freiheit bedeutet nicht, die Menschen loszulassen, die man liebt. Sie bedeutet, sich selbst nicht länger zu verlieren.“ Darauf kommt sie in Gesprächen mit Kollegen (u.a. dem Religions-Seelsorger und in ihrem „Double“ Tina) und mit Teilnehmern an den Kreativ-(Mal-)Kursen – und kommt so selbst zum Reflektieren, während sie andere eben dazu anregt...
Den eigenen Weg zu finden
...und erst einmal zu suchen - dabei kann auch eine Art Coaching-Tagebuch helfen, wie es häufig empfohlen wird. Oder gar, ein Buch zu schreiben, Erinnerungen aufzuarbeiten – und sich endlich zu lösen von vielem, was noch „über einem hängt“: Auch dafür kann dieser rundum gelungene (Sach-)Roman ein gutes Beispiel abgeben! Der zudem die x-te Publikation im Selfpublishing der Autorin ist, wow...- Auch dies noch: Ich gestehe, wieder diverse Eselsohren hinterlassen zu haben, fürs Wiederfinden bestimmter Stellen, um die ein anderes Mal wieder zu lesen: Wer jetzt die Stirne kraus gezogen hat, möge halt was einlegen, im eigenen Exemplar ... HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
Michael Lemster
Benevento · ISBN 978-3-710-90115-7
Kategorie: Sachbuch
Bereits 2021 erschienen, mag der Eine oder die Andere dennoch auf Jakob und Wilhelm: die Gebrüder Grimms neuerlich aufmerksam geworden sein, nämlich durch die Lucky Luke-Ausgabe „Grimm Brothers“. Unabhängig von dieser für den einen und anderen vergnüglich vermittelten Aktualität empfiehlt sich die Lektüre der Familien- und Gebrüder-Biographie des Kulturwissenschaftlers Michael Lemster einer verschieden interessierten Leserschaft: sowohl Individuelles, rein Familiäres als auch Beziehungsgeflechte mit bekannten literarischen und politischen Akteuren als auch die Einbettung in das gesamte historische Geschehen werden geschildert. Einige freuen sich vielleicht auf eine reine Biographie, eine biographische Aufklärung mit dem Fokus auf die Familie und jedes einzelne Familienmitglied. Zwar liegt der Schwerpunkt auf dem zeitlebens gemeinsam, keinesfalls aber in fachlich-sachlicher Hinsicht einmütigen Märchenbruder-Gespann Jakob und Wilhelm. Vermutungen über mögliche Handlungsmotive gründen sich seitens des Autors stets auf empirische Gegebenheiten, Briefe und andere persönliche Schriftzeugnisse, auch von Personen, die der Familie nicht direkt angehören und dennoch Bedeutung haben. Für Überraschungen ist gesorgt, und der Leser erfährt Vieles über insbesondere die Geschwister und deren Rollen, Möglichkeiten der Lebensgestaltung und psychische wie soziale „Kosten“.
Leser können akribische Rechercheergebnisse freuen, auf Machtpolitik und Kriegsimplikationen, stets mit Blick auf und für die Folgen der Grimms, von den Anfängen bis zu den Märchen-Produzenten. Das Verständnis der politischen und sozialen Eruptionen und Umstände wächst ebenso wie nachvollziehbar wird, aus welchen naheliegenden Motiven insbesondere Jacob und Wilhelm die Geschwister „führten“. Zudem kann der Leser verstehen, warum sich die Charaktere der Geschwister und ihre Lebenswege so entwickelten, wie es überliefert bzw. gedeutet ist, einschließlich spezifischer Ambitionen, Gemütszustände und deren Konsequenzen. Im Zentrum stehen die „Märchenbrüder“ Jacob und Wilhelm: Philologie, Völkerkunde, ideologische Ambitionen im Rahmen des „Warum“ von-Märchen (einschließlich der zeitgeistangepassten Judenfeindlichkeit), ferner das „Wie geworden“, die Wandlungen der Ursprungsfassungen der gesammelten Märchen(stoffe) unter Einfluss von Kritiken, der Illustrationen durch den Bruder Lui und dem Schöpfen aus unterschiedlichen kulturellen Quellen, der religiösen und leider judenfeindlichen Wendungen bis hin zur gegenwärtigen klassischen Form der Märchen, die sich erst spät und unter speziellen fachlichen Konflikten zwischen den Brüdern und Konkurrenten entwickelten. Die Rollenverteilung unter den beiden Brüdern spielt dabei und in dem langen Prozess des Berühmt- und Geschätztwerdens eine zentrale, eine maßgebliche Rolle.
Damit der Leser in den zahlreichen Informationen den roten Faden nicht verliert, variiert Michael Lemster Einzeldarstellungen mit Überblicken. Das betrifft sowohl „die Grimms“ als auch die Märchenproduktion – und erweist sich als informativ und hilfreich. Möglich, dass der Zugang zu dem informativ dichten Buch dem einen und anderen Leser leichter fällt, wenn er zuerst Einführung und die beiden letzten Kapitel liest. Lucky Luke ist vor diesem fundierten Hintergrund nicht nur amüsant zu lesen und anzuschauen, sondern in der Zuspitzung von Jacob und Wilhelm Grimm, die assoziiert werden, wenn von „den Gebrüdern“ die Rede ist, schmunzelnd nachvollziehbar.
Ursula Poznanski
Knaur · ISBN 978-3-426-52885-3
Kategorie: Unterhaltung
„Mordgruppe, Band 2“ bietet die Fortsetzung der Serie mit 400 Seiten.
Mörderische Festspiele
...könnten zu erwarten sein, in Salzburg – doch der Ausgangspunkt liegt (natürlich) in Wien: „Mord im Burgtheater! Temporeiche und bühnenreife Höchstspannung von Ursula Poznanski: Im zweiten Wien-Krimi steht Ermittlerin Fina Plank unfreiwillig auf der ganz großen Bühne. Die Inszenierung von Shakespeares Richard III am Wiener Burgtheater trieft förmlich von Theaterblut, daher fällt kaum jemandem aus dem Publikum die echte Leiche auf der Bühne auf: Ulrich Schreiber, altgedienter Garderobier, wird tot auf einem Thron sitzend von der Unterbühne ins Rampenlicht gefahren. Die Tat löst Entsetzen und Ratlosigkeit gleichermaßen aus: Schreiber war allseits beliebt, ein unauffälliger Mann ohne Feinde. Anders als das nächste Opfer, das weitaus bekannter ist …Doch gleich darauf heißt es Aufbruch nach Salzburg, wo das Ensemble bei den Festspielen gastiert. Unnötig zu sagen, dass auch die junge Wiener Kommissarin Fina Plank die Reise nach Salzburg antreten muss. Verstörende Drohungen, hysterische Künstler:innen und ein unliebsamer Kollege machen ihr zu schaffen - vor allem aber der Gedanke, dass der Fall mit der Festnahme des Mörders nicht gelöst sein wird...“ Denn sie hat früh die Theorie aufgestellt, da könne es einen Kuckucks-Täter geben – also eine Art Nachahmer, der seinen Mord ins „Nest“ des anderen Mörders legt... Interessante Aspekte hat die Autorin eingewoben, siehe etwa schwarze PR (S. 94f.), sicher auch außerhalb des Kulturbetriebs gängig. Wie auch das Schlechtmachen untereinander, andererseits Helden-Verehrung auch im Betrieb (S. 169 etc.). Und auch bei der Polizei wirft man einander schon mal Knüppel in den Weg: Die Dauer-Fehde mit ihrem Kollegen Oliver kann Fina schließlich kontern, indem sie den Tipp eines anderen Kollegen aufgreift...