Webtalk-Aufzeichnung vom 17.01.2019
Psychische Gefährdungsbeurteilung (PGB) – ein sperriger Begriff, aber ein aktuelles Thema. Der Gesetzgeber nimmt Arbeitgeber in die Pflicht, einen Prozess dafür im Unternehmen aufzusetzen.
Der Organisationspsychologe und Heilpraktiker Jörg Schülke, www.praxis-joerg-schuelke.de, erklärt im Webtalk, warum Unternehmen auf lange Sicht von PGB sogar noch mehr profitieren als die Mitarbeiter selbst. Entscheidend ist, dass das Thema als ein strategisches begriffen wird, so wie z.B. das Qualitätsmanagement. Wichtig dabei: Es geht bei der Gefährdungsbeurteilung um die Arbeitsbedingungen und die Anforderungen des Arbeitsplatzes. Nicht die Psyche der Mitarbeiter wird untersucht.
Psychische Fehlbelastungen entstehen oft aus teuren Organisationsfehlern und Schnittstellen, deshalb lohnt sich ein Investition in PGB durchaus.
Der Webtalk behandelt die Punkte:
– Psychische Belastung, psychische Beanspruchung, psychische Fehlbelastung, psychische Gefährdung, psychische Gefahr … was ist der Unterschied?
– Was sind die häufigsten Ursachen einer psychischen Fehlbelastung?
– Wer ist an der Durchführung einer Psychischen Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen beteiligt, welches sind die Methoden und Prozessschritte?
– Welche Softwarelösungen gibt es, um den Ablauf zu unterstützen?
– Wie können Trainer und Coaches als Berater diesen Prozess begleiten?
Es moderiert GABAL Regionalgruppenleiterin Christiane Espich.



