Die sieben Mythen des Alters
| Autor | Christina Ristl & Jana Nikitin |
| Verlag | hogrefe |
| ISBN | 978-3-456-86293-4 |
„Was wir von der psychologischen Forschung lernen können“ durchleuchtet übliche Glaubenssätze auf annähernd 200 Seiten.
Recherche und Analyse
…haben sich die Autorinnen vorgenommen und präsentieren nachvollziehbar ihre Ergebnisse rund um die offenbar vorhandenen Mythen: „…warum Altersbilder so wirksam sind und weshalb Wissen ein zentraler Schlüssel ist, um sie zu verändern. Es zeigt, wie Altersbilder entstehen, warum sie unser Erleben und Handeln prägen und wie realistischere, differenzierte Sichtweisen entwickelt werden können. Auf Grundlage psychologischer Alternsforschung beschreibt das Buch, was über das Älterwerden tatsächlich bekannt ist. Es beleuchtet Veränderungen von Körper und Psyche, erklärt, was Denken und Lernen stabil hält, wie sich Ziele und Motivation verschieben und welche Beziehungen tragfähig bleiben oder sich verändern. Im Mittelpunkt stehen sieben verbreitete Mythen über das Alter. An ihnen wird sichtbar, wie stark vereinfachende Vorstellungen noch immer wirken – und warum Älterwerden formbarer ist, als viele annehmen. Dabei stellt das Buch auch grundlegende Fragen nach gesellschaftlicher Bedeutung und der Endlichkeit des Lebens.“ Mit einem Fazit im Schlusswort, das deutlich macht: Individuelle Unterschiede gibt es naturgemäß (auch und gerade) im Alter – schlau ist, wer Manches trotzdem macht: „Schlusswort: Den einen alten Menschen gibt es nicht – erobern wir uns das Alter zurück“. Voila, eine fein gestrickte Affirmation, die´s auf den Punkt bringt Das nämlich, was vorher zu (er)lesen war:
Die Inhalte
…teilen sich in neun Kapitel, darin eben auch die besagten sieben Mythen: Teil 1 – u.a. Die Macht der inneren Bilder – Altersbilder. Teil 2: Faktencheck Altersmythen: 1 … steht im Reisepass 2 …heißt Kranksein 3 .. vergesslich sein – und Lernen lohnt sich nicht (besonders interessant und relevant für unsereins Weiterbildner vielerlei Couleur!) 4 …Sturkopf… 5 …einsam 6 …nicht mehr gebraucht 7 Mit dem Tod endet das Leben (resp. der Weg dorthin). Die Mythen werden differenziert diskutiert und mit möglichen Aktivitäten „dagegen“ verbunden.
Reflektieren ist angesagt
…so die Leserschaft mitziehen mag – jedenfalls gibt´s genügend anregende Impulse, über die Lektüre nachzudenken, jeweils in den gebotenen Happen: Je Kapitel eine Zusammenfassung – Altersbilder Tabelle S. 26 – wie sie verändert werden können S.39ff. – Verändert sich die Persönlichkeit im Alter? S. 105ff. = Kern-Aspekt bei GABAL e.V.! – dito Berufliches Engagement im Ruhestand (S. 144f.) – 11 Wege für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (S. 178f.). Voila, ein Füllhorn – ran also !HPR www.dialogprofi.de www.gabal.de
